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Ab in die Badewonne

von Julia Drewes
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Wenn es im Winter draußen kalt und nass ist – so richtiges Schmuddelwetter – dann gibt es doch nichts Schöneres, als bei Kerzenschein und schöner Musik einfach abzuschalten, die Seele baumeln zu lassen und sich mit einem wohltuenden Tee in der Wanne so richtig zu entspannen. Das tut nämlich nicht nur der Seele gut, sondern mit den richtigen Badezusätzen auch der Haut…

Schaumiges Dufterlebnis

Leidenschaftliche Schaumschläger müssen jetzt nicht mehr um ihre Haut bangen. Früher hatten Schaum-Exzesse nämlich den Ruf, die Haut auszutrocknen. Die neuen cremig schäumenden Pflegebäder verhalten sich dagegen äußerst sanft. Mit pflegenden Zusätzen wie Aloe Vera, Olivenöl oder Weizenproteinen schützen sie das natürliche Gleichgewicht der Hautbarriere und damit auch die Enzyme, die für die Hauterneuerung zuständig sind. Das Gleiche gilt auch für die neue Generation der Duftschaumbäder. Sie verbinden puren Duftgenuss mit pflegenden Ölen.Wer auf den weichen Schaum steht, kann sich also unbehelligt in die Fluten stürzen. Tipp: Nach dem Baden das Eincremen nicht vergessen. Hier gilt ausnahmsweise: Mehr ist mehr.

Frische Brise

Salz entschlackt die Haut. Das wissen all diejenigen, die regelmäßig im Meer schwimmen oder zur Thalasso-Kur gehen. Die Haut wird straffer, besser durchblutet und sieht frischer und rosiger aus. Das Geheimnis liegt in der Entziehung von unnötigem Gewebewasser und der Ablösung von Verhornungen. Gleichzeitig werden Mineralstoffe und Spurenelemente eingeschleust. Für die Meeresbrise im eigenen Bad gibt es jede Menge fertige Badesalze, pur oder mit unterschiedlichen Duftzusätzen.

Aroma Bad

Ist die Laune auf dem Nullpunkt, kann ein warmes Aroma-Bad wahre Wunder wirken. Denn nichts beeinflusst unsere Stimmung schneller, als ein Duft. Während das Wasser die Poren öffnet, wird ein Teil des Öls mit der Haut aufgenommen, der Rest verdunstet in Wärme und Dampf und wird inhaliert. Extrakte aus Lavendel, Rose und Kamille wirken ausgleichend und entspannend. Neroli, Ylang-Ylang, Sandelholz und Geranie steigern die Sinnlichkeit. Ingwer und Limone haben einen belebenden Effekt. Zitrone, Mandarine und Pfefferminze erfrischen und fördern die Kreativität. Bergamotte ist als Stimmungsaufheller bekannt. Kampfer und Rosmarin lösen Verspannungen und Muskelschmerzen.

Whirlpool-Feeling

Einige sehen aus wie Eiskugeln, andere wie überdimensionale pastellfarbige Pillen, Bälle oder Muscheln. Auch in Glitzer-Version, in farbigen Folien verpackt, sind sie beliebte Deko-Elemente in jedem Badezimmer. Versetzt mit ätherischen Ölen duften sie nach Meer, Orient, Wald, Blüten, Gewürzen oder Früchten.

Pflegebad

Speziell trockene und sehr trockene Haut freut sich über ein Ölbad. Im Gegensatz zu Schaumbädern dienen Ölbäder nicht der Reinigung, sondern sind reine Pflegerituale. beautypress

„Für ein belebendes Bad am Morgen oder beruhigendes Bad am Abend eignen sich Badesalze, Schaumbad, Praline oder Bombe. Die optimale Badetemperatur beträgt 35 bis 38 Grad Celsius. Gönnen Sie sich 15 bis 20 Minuten für Ihr Badevergnügen. Meine Empfehlung ist die Badeschokolade. Verpackt wie eine Tafel richtige Schokolade ergibt dieses Produkt viele Bäder, belastet die Umwelt nicht mit Verpackungsmüll und ist auch vegan erhältlich.“
Oliver Hellfeuer
Olli's Seifenkiste

Aroma-Bad leicht gemacht

Zehn Tropfen eines oder mehrerer Aromaöle zusammenmischen. Wichtig: ätherische Öle nie pur auf die Haut geben. So können sie eventuell Allergien auslösen. Damit sie sich gut im Wasser verteilen und ihre Wirkung voll entfalten können, vorher mit einer halben Tasse Pflegeöl, Sahne oder Körpermilch verrühren. Für das berühmte Aphrodite-Bad braucht man drei Tropfen Neroli, zwei Tropfen Ylang-Ylang und einen Tropfen Bergamotte mit einer halben Tasse Sahne. beautypress.de

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